Homöopathie zum selbermachen

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Homöopathische Mittel lassen sich ganz leicht zuhause herstellen. Wie das geht? Lest einfach weiter…

Es ist ein einfaches Experiment, das ihr sogar mit den Kindern durchführen könnt. Wichtig ist nur, dass ihr euch genau an die Anweisungen haltet und nur die Zutaten verwendet, die ich hier aufliste. Bitte verwendet keine giftigen Substanzen. Das kann bei der falschen Anwendung – vor allem bei niedrigen Verdünnungen – gehörig nach hinten losgehen.

Die Homöopathie arbeitet auf dem Prinzip der Verdünnung, was die Homöopathen selbst kurioserweise “Potenzieren” nennen. Dabei werden Mischungsverhältnisse bestimmt. Die niedrigste Verdünnung ist D1, was ein Verhältnis von 1:10 entspricht. Bei jedem weiteren “Potenzierungs”schritt wird im Grunde nur die vorherige Verdünnung nochmal wiederholt. Man mischt also erst 1:10 und dann mischt man einen Teil der daraus entstehenden Flüssigkeit nochmal 1:10. Zusammengenommen hat man dann ein Verhältnis von 1:100. Nach Aussagen der Homöopathen soll dadurch die Wirkung der homöopathischen Mittel verstärkt werden. Wenn das tatsächlich stimmt, dann müssten wir theoretisch dazu in der Lage sein, relativ günstig eine Flasche Limonade herzustellen. Also los…

Zutaten:

1 Flasche Limonade frei nach Wahl

1 Liter Wasser

2 Messbecher (oder mehr)

1 verschließbarer Behälter

1 Buch (vorzugsweise mit Ledereinband)

Ausreichend Löffel

1 Behältnis (für das Endprodukt)

Um den Aufwand gering zu halten, werden wir lediglich ein Mischungsverhältnis von 1:100 anstreben. Das entspricht einem homöopathischen Mittel der Stufe D2. Hierbei sind durchaus noch Teile des Ausgangsstoffes nachweisbar.

Wie bereits Anfangs erwähnt, funktioniert das “Potenzieren” in Schritten. Das bedeutet, wir stellen erst eine 1:10 (D1) Potenz her. Nehmt dazu einen Messbecher und füllt ihn auf genau 1 Liter. Das entspricht nun dem 10-fachen dessen, was wir als nächstes hinzugeben werden. Jetzt entnehmt der Flasche Limonade (oder was auch immer ihr gerne trinkt) genau 100 Milliliter. Denn 100*10=1’000 und das entspricht 1:10. Beide Flüssigkeiten in den Messbechern werden nun in den verschließbaren Behälter gegossen und vermischt.

Jetzt kommt das Buch zum Einsatz. Verschließt den Behälter so, dass keine Flüssigkeiten mehr heraus können. Die “Verschüttelung” soll nach Angaben der Homöopathen irgendwie irgendwas mit dem Wasser anstellen, damit es die Eigenschaften der zugegebenen Substanz übernimmt. Darüber wie es nun genau funktionieren sollen, streiten sie noch. Das kann für uns aber Egal sein. Deshalb: Lasst uns das Zeug “verschütteln”. Nehmt den Behälter und schlagt ihn 50 mal gegen das vorzugsweise in Leder eingebundene Buch. Notfalls geht jedes andere Buch auch. Schon habt ihr ein homöopathisches Mittel der Stufe D1.

Da wir ein D2 herstellen wollen, muss das Mittel jetzt weiter “potenziert” werden. Entnehmt dem verschließbaren Behälter genau 100 Milliliter, den Rest könnt ihr dann wegschütten. Den zweiten Behälter füllt wieder auf 1 Liter mit Wasser auf. Dann kommt beides wieder in den verschließbaren Behälter. Nun wiederholt den Prozess der Verschüttelung. 50 mal gegen das Buch.

Das war’s. Somit habt ihr ein homöopathisches Mittel der Stufe D2 (1:100). Gemäß den Vorstellungen der Homöopathen sollen die Eigenschaften der Limonade auf das hömopathische Mittel übergegangen sein. Demnach sollte das Zeug jetzt genauso wie Limonade schmecken. Probiert es einfach.

Viel Spaß beim ausprobieren und erforschen.

Quellen:

Homöopathie-Heute
Homeda
Psiram
Wikipedia


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