Beim Taufen ersaufen – Christen überdenken Praxis

Teilen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Für viele Christen in Tansania ist es Brauch sich in einem Fluss taufen zu lassen. Allerdings geht das nicht immer gut.

Zwei Farmer starben, als der Pfarrer sie in einem Fluss in der Region um Kilimanjaro zu taufen versuchte. Offenbar war die Strömung des Ungwasi doch etwas stärker, als der Gesalbte vermutet hatte. Organisiert wurde die Aktion von der Shalom Kirche.

Als Reaktion stimmten die örtlichen Kirchenbosse zu, nächstes mal ein paar Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Sie ziehen in Betracht die Anzahl der Geistlichen zu erhöhen und in Zukunft nur noch einen nach dem anderen zu taufen. Die anderen Tauffreudigen sollen dann in sicherer Entfernung warten, während die heiligen Kollegen sicherstellen, dass der Fluss ruhig genug ist. Auf diese Taufpraxis verzichten möchte die Kirche jedoch nicht.

Beim Taufen zu ersaufen ist keine Seltenheit. Bereits im voherigen Jahr starben sechs Kinder in Zimbabwe bei einer morgendlichen Taufe, die von einer selbsternannten Prophetin durchgeführt wurde. Im Januar 2015 starben zwei ältere Pfarrer in Südafrika, als sie vier Kirchenmitglieder taufen wollten.

Quelle (Englisch)

 

Gott Aids Afrika: Das tödliche Schweigen der katholischen Kirche

5 neu ab € 2,90
10 gebraucht ab € 51,00
amazon.de
2,90
Letztes Update am 4. Dezember 2017 3:03

Teilen
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.