Zur „importierten Kriminalität“ in Köln

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Es wird ja in gewissen Kreisen gerne behauptet, sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen wären ein „importiertes Problem“ oder wir würden „Kriminalität importieren“. Verbrechen würden vornehmlich von Menschen mit „nordafrikanischen oder arabischen Aussehen“, im „idealfall“ für die Berufsrassisten sogar von Flüchtlingen verübt. Dem generischen „DOITSCHÄN“ würde es ja niemals nicht einfallen, eine Frau ungebührlich zu behandeln. Oder?

Bemühen wir doch mal die Google-Suche für den Zeitraum 1.1.1990 bis 1.1.2000. Zu dem Zeitpunkt dürfte es wohl relativ wenig Flüchtlinge aus dem mittleren Osten oder Afrika gegeben haben.

Zum Thema „Vergewaltigung“:

„Die Angst, die nie vergeht“ – Berliner Zeitung 2003

Zwei Jungen ausgeraubt und vergewaltigt“ – Abendblatt 2003 (Ja, keine Frauen, aber trotzdem…)

Vergewaltigung in der Fußgängerzone“ – Spiegel 2003

„Erneut Vergewaltigung in Ochsenzoll?“ – Welt 2003

Ehepaar quälte Teenager bei Vergewaltigung zu Tode“ – Spiegel 2002

Thema „sexuelle Belästigung“:

Polizei: Ganz ungeniert“ – Spiegel 1999

Zunehmende sexuelle Belästigung von Kindern beim chatten“ – Heise 2004

Frauen klagen über sexuelle Belästigung an der Uni“ – Welt 1999

Affäre: Jagdszenen aus Niederbayern“ – Focus 1995

Schon wieder: Kinderschänder gesucht“ – Berliner Zeitung 2003

und noch einige mehr…

Mit Sicherheit lassen sich für alle anderen Themen noch mehr Nachrichten aus der Vergangenheit finden. Wer also behauptet, sexuelle Belästigung, die Benachteiligung von Frauen und Vergewaltigungen wären ein „importiertes Problem“, lügt. Wer behauptet, nur Ausländer und/oder Flüchtlinge sind zu solchen Taten fähig und würden sich „wie Affen“ verhalten, kann zurecht als Nazi oder als rassistisches Arschloch bezeichnet werden. Punkt.

Wer Frauen oder generell Menschen sexuell belästigt, vergewaltigt oder sonstwie in ihren Persönlichkeitsrechten einschränkt, ist ein Arschloch, egal welche Farbe die Haut hat oder welcher Glaube im Schädel steckt.


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