Sonnenfinsternis eine Gefahr für Trump – Laut Astrologen…

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Selbstverständlich stand Trumps Präsidentschaft schon in den Sternen, fragt man einen beliebigen Astrologen.

Wade Caves hat eine astrologische Vorhersage verfasst. Zwar sei die Sonnenfinsternis selbst nicht alleine Schuld an Trumps Abgang, aber sie aktiviere einige Prozesse. Natürlich hat er ein ausführliches Horoskop für Trump erstellt und veröffentlicht. Ich seh mir das Dokument für euch durch. Zumindest soweit ich das ganze blabla aushalte.

Der Anfang: Zwar hatten die meisten Astrologen Clinton vorhergesagt, aber was wissen die schon? Sind doch alles nur Versager. Nur die einzig wahren Astros wussten über Trumps glorreichen Sieg bescheid!!11 So auch der Astrologe Wade Caves. In seinem Werk geht er in ellenlangen Texten darauf ein, welche gravierenden Fehler alle anderen bei der Vorhersage gemacht hatten und worauf man stattdessen achten solle. Alle verließen sich auf das Sternbild Widder, was er zwar für eine interessante Theorie hält, aber für eine „verlässliche Aussage“ nicht ausreichend sei. Er bevorzuge Rameseys Methode, die um einiges einfacher sein solle.

Daraufhin folgt ein weiterer kilometerlanger Text mit viel Blabla, inklusive warum einzelne Elemente nichts aussagen, bis er endlich zum Punkt kommt. Hoffentlich…

Weit gefehlt, er macht erst einen Exkurs in Trumps Vergangenheit und vergleicht die Planetenstellung von damals mit heute. Damals um 1992 rum hatte Trump ein paar schlechte Erfahrungen gemacht, wie Bankrott mehrerer seiner Casinos, Scheidung von seiner Frau Ivana, usw. Schuld sei Jupiter. Jupiter war offenbar auch Schuld daran, dass Trump 2016 seinen Spruch „Grab them by the pussy“ losließ. Außerdem sei er mit einem „stationären Jupiter“ geboren, der sich „4 Stunden nach der Geburt umgedreht“ hat.

Aber genug von seiner Vergangenheit. Können wir jetzt seine Zukunft sehen? Noch ein paar Zeilen, noch ein paar Zeilen… Ah, 2017, sehr schön. Jupiter ist wieder da! Der Mond trennt sich von Venus im Quadrat und die Sonne nähert sich der „Gegenseite des Saturn“. Und wir sind schon wieder in Trumps Vergangenheit. Diesmal 2011, als er in seinem glorreichen Twitterbattle Obamas Geburtsort anzweifelte.

Danach folgt wieder – ihr wisst es sicher schon – ellenlanger Text mit viel Blabla. Ich scrolle also weiter, bis ich endlich eine Art Schlussfolgerung finde. Und scrolle und scrolle und scrolle… Viele Wiederholungen von bereits gesagtem, etliche Planetenkonstellationen…

So gegen Ende endlich sowas wie ein „Abschluss“, wobei ich eine entsprechende Überschrift vermisse. Caves meint, dass ein Tod Trumps möglich wäre, er aber nicht unbedingt davon sprechen möchte. Doch aufgrund der Symbole sei es im Bereich des Möglichen. Gleichwohl hielte er plötzliche Gesundheitsprobleme für möglich oder ein Amtsenthebungsverfahren. Natürlich könnte es auch einen Aufstand hinter geschlossenen Türen geben. Der Astrologe selbst setzt auf die letzten beiden Möglichkeiten.

Die Geschichte mit dem FBI Direktor James Comey sei noch nicht ganz vorbei. Er war zwar nicht dazu in der Lage, die genaue Zeit Comeys Entlassung zu erfassen, aber er habe die Zeit in der die Washington Post davon berichtet hatte (welch ein Zufall).

Und wir sind wieder in der Vergangenheit. Wenn auch nur ein paar Wochen. Hier setzt er Verbindungen der Geschehnisse mit irgendwelchen Planetenkonstellationen, die das ja irgendwie ganz klar vorhergesagt hatten. Klar. Danach wieder zeilenweise blabla über Planetenkonstellationen.

Am Ende spricht Cave von den komplexen Zusammenhängen bei der Arbeit mit seinen tollen Techniken. Um den Text kurz zu halten – bitte was? – habe er viele subtile Verbindungen ausgelassen. Er überließe sie anderen zum Erforschen. Sich auf die Sonnenfinsternis allein zu verlassen, was Trumps Rücktritt betrifft, sei „Astrologie für Faule“. Es gebe viele Schichten, die bereits sichtbar seien und vieles worüber er noch meditieren müsse. Es sei nur die Spitze des Eisbergs und was unterhalb des Wassers sei, wäre für niemanden zugänglich. Das sei der Grund, warum eine Vorhersage schwierig sei. Ob er es schon mit tauchen versucht hat?

Immerhin rudert er zurück, dass eine präzise Vorhersage schwierig sei. Zwar nicht unmöglich, aber sehr nah an der Unmöglichkeit dran. Astrologie sei nur so genau wie die zur Verfügung stehenden Ressourcen und die Fähigkeit bewusste Intervention genau vorherzusagen. Freier Wille und so.

Unabhängig davon sei er sich aber relativ sicher, dass Trump nächstes Jahr nicht mehr im Weißen Haus sitzt. Er wolle sich die weiteren Geschehnisse näher ansehen und seinen Ansatz weiter verbessern – sprich: „Ich hab’s euch ja gesagt“ oder „War wohl nix“ in 2018.

Hier könnt ihr es selbst lesen (PDF, Englisch)
Und hier ein Interview mit Astrologen bei der Newsweek (Englisch)

Update paar Minuten später: Hab oben noch nen Satz ergänzt. Total übersehen…

 

So, und nun wieder ein Buch mit echter Wissenschaft…

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Letztes Update am 20. August 2017 16:10

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